Andreas Eschbach – Der Letzte seiner Art

Dank eBook hatte ich die Gelegenheit, günstig einige ältere (deutsche) Romane zu ergattern. Der Letzte seiner Art von Andreas Eschbach war eines davon. Quasi ein Klassiker, den ich immer schon lesen wollte. Eschbach hat ja immer wieder gute Romanideen im Köcher, und auch dieser war gespickt mit witzigem Setting und einer ungewöhnlichen Handlung.

Aufgewachsen in den 80ern mit all den technischen Wundern wie intelligenten Autos und bionischen Superhelden konnte ich mich perfekt in die im Roman beschriebene Szenerie hineinversetzen. Der Protagonist ist der technisch hochgerüstete US-Soldat im Ruhestand Duane Fitzgerald, wobei die verbaute Technik so einige Macken hat, wie gleich im ersten Kapitel humorvoll beschrieben wird. Im Roman wird nach und nach die Geschichte Fitzgeralds und seiner Kameraden enthüllt, der seinen Ruhestand in einem kleinen Dorf in Irland verlebt. Nebenbei erzählt er von seiner distanzierten Passion für eine Frau, mehreren Morden und gesteigertem Interesse Handy-nutzender Anzugträger an seiner Person.

Es ist ein typischer Eschbach-Roman: das Lesen macht einfach Spaß, Sprache und Story sind völlig stimmig. Die Charaktere sind glaubwürdig und alles könnte genau so passiert sein (oder passieren). Selbst das Ende ist meines Erachtens gut gelungen, ebenfalls leicht überraschend, wenn man sich in den vorangehenden Kapiteln schon einen Schluss ausgemalt hat. Gefällt sehr.

schulz

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