Selten war ich mir so uneins, wie über diesen Thriller von Marcel Feige. Kalte Haut erzählt über die Rückkehr eines erfolgreichen Profilers (oder Fallanlytikers, wie im Roman öfter berichtigt wird) nach Berlin, wo ihm gleich ein Fall vorgesetzt wird, der seinem letzten aus den USA sehr ähnelt. Im Nachhinein gefällt mir die Storyidee wirklich gut, und auch die Schreibe Feiges ist größtenteils sehr angenehm und teilweise gar mitreißend.
Es bleibt allerdings ein gewisses Unbehagen zurück, und das meine ich nicht inhaltlich. Nach dem ersten Drittel des Romans musste ich mich schon ein wenig drängen weiterzulesen, denn trotz einiger “Aktion” in der Handlung passierte für mich als Leser nichts Interessantes. Es las sich eher wie eine langatmige Einführung der Handlungsträger mit vielen kleinen Details und Detailchens. Zwar spielten einige davon auch später noch eine Rolle, aber so manche Finte des Autors bezüglich Täter und Motiv sind hier doch ein wenig zu offensichtlich platziert. Auch die Erzählweise im Verlauf des Romans ändert sich des öfteren, so dass ich einige Male nicht wusste, ob es nur ein oder mehrere Autoren waren, die sich hier versuchten. Was im ersten Drittel die andauernden Türkisch-Deutsch-Duplikate in der direkten Rede waren, wurden zum Ende des zweiten Drittels die andauernden Hinweise auf Musikstücke und Zitate daraus: nervige Häufungen von Nebensächlichkeiten, die den Lesefluss bremsten.
Die Grundidee selbst wird jedoch gut erzählt und in Handlung umgesetzt und manchmal überraschend. Man merkt jedoch schnell, dass so einige Personen des Romans nicht das sind, was sie scheinen, auch wenn Feige dies desöfteren verschleiert und den Leser mehr oder weniger geschickt in die Irre führt. Statt eines überraschenden Endes erwartete mich die Bestätigung eines Verdachts, was aber nicht minder befriedigend ausfällt.
Finally, I turned over to some science-fiction novel again. Browsing in some recommendations, I found out about Joe Haldeman, who is very well known for his SF. So I decided to purchase The Accidental Time Machine for a first read of this author, and I was in no way disappointed.
Es ist noch gar nicht so lange her (gerade mal einen Monat), dass ich WeserTod von Andreas Schmidt las. So richtig begeistert hatte mich der Roman ja nicht, aber ich wollte nicht von einem Roman direkt auf alle schließen. Nun also TodesDuft, der dritte Roman in der Weserbergland-Reihe des Autors.
In letzter Zeit häufen sich die deutschsprachigen Bücher, die ich so lese. Aber auch dieses Mal hat es sich wieder gelohnt. Denn Der Augensammler ist ein genialer Psychothriller, der einen schnell in seinen Bann zieht. Eigentlich bin ich ja kein Fan von Ich-Erzählern, wie es dieses Buch teilweise ist, aber Sebastian Fitzek schreibt auch die Ich-Anteile so gut, dass es mir kaum aufgefallen ist. Der gesamte Roman ist in einem lockeren und natürlichen Schreibstil gehalten, sehr angenehm zu lesen. Und auch das in der Buchrecherche erworbene Wissen ist flüssig in der Erzählung eingebaut, was ich doch bei vielen deutschsprachigen Romanen vermisse.
Man soll ja jeder Sache etwas Gutes abgewinnen. Wenn man den ganzen Tag kränklich im Bett verbringt, zum Beispiel. Nun, es hat wirklich etwas Gutes: es gab mir Zeit zum Lesen.
Endlich habe ich mal wieder ein wenig Zeit zum Lesen gefunden. Über Karstens Vilm-Bücher hatte ich ja schon gebloggt, heute ist sein 2011 erschienenes Buch Galdäa, der ungeschlagene Krieg an der Reihe. Das Buch lag schon eine echt lange Weile auf meinem Lesetisch, aber ich bin einfach nicht dazu gekommen zu lesen. Kürzlich wurde es gar zum
Since more than a year now I was waiting for the successor of the first three episode long season of Sherlock. Always having been a fan of the stories by Sir Arthur Conan Doyle, this new version of the detective and his fellow Dr. Watson brings this great brain to modern ages. Well, I am aware of the new movies on the old Sherlock Holmes, and they are surely nicely done films. But this british series Sherlock with Cumberbatch and Freeman does much more to me.
Eschbach ist sicherlich einer der bekannteren Namen in der deutschen Science-Fiction Szene, spätestens seit der Verfilmung von Das Jesus Video. Als mich wieder die Lust auf einen Science-Fiction überkam, war es zufälligerweise Die Haarteppichknüpfer auf das meine Wahl fiel.
Ich hatte Mørcks ersten Fall von Jussi Adler-Olsen bereits im Kurzreview, nun also der dritte Roman des Sonderdezernats Q namens Erlösung. Warum gleich der dritte? Nun, der zweite Roman, Schändung, bot für mich nicht einmal im Ansatz gute Unterhaltung. Eine platte und haarsträubende Erzählung, die sich an Gewalttaten ergötzte und in der Mørck und sein Team eher Alibi-Funktion hatte, um das alles in Szene zu setzen. Extrem vorhersehbar zudem.