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Joe Haldeman – The Accidental Time Machine

Posted on May 12, 2012 by schulz
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Finally, I turned over to some science-fiction novel again. Browsing in some recommendations, I found out about Joe Haldeman, who is very well known for his SF. So I decided to purchase The Accidental Time Machine for a first read of this author, and I was in no way disappointed.

Haldeman’s writing is clear and eidetic, the protagonists are well introduced and become three-dimensional throughout the story, which starts somewhat in the future from now, but still reasonable close to be familiar to the reader. It jumps right into the matter of the novel, when Matthew Fuller accidentally discovers the time machine. After some testing, he dreams of a bright, rich, and popular future of his, but he causes rather trouble when jumping into the future.

Haldeman sets out very uncommon scenarios each time Matthew travels further into the future, which is the only direction the time machine goes. It’s not at all as the protagonist imagined, and neither what the reader expects from what one knows about time travelling stories since H.G.Wells. Especially, the story does not end, where it begins, but still delivers a closed and somewhat surprising loop wrt. the plot.

Very good read, enjoyed it a lot. Hopefully, soon again.

  • The Accidental Time Machine on Good Reads
Categories: Literature, Review | Tags: science fiction

Andreas Schmidt – TodesDuft

Posted on April 29, 2012 by schulz
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Es ist noch gar nicht so lange her (gerade mal einen Monat), dass ich WeserTod von Andreas Schmidt las. So richtig begeistert hatte mich der Roman ja nicht, aber ich wollte nicht von einem Roman direkt auf alle schließen. Nun also TodesDuft, der dritte Roman in der Weserbergland-Reihe des Autors.

Nach Sichtung des Klappentextes war ich auf einen spannenden Wirtschafts- und Wissenschaftskrimi vorbereitet. Und das erste Kapitel lies mich auf ein Lesevergnügen ähnlich zu einem Fitzek-Roman hoffen. Alles ein wenig geheimnisvoll, Experimente an dem Gehirn einer Frau, etwas scheint schiefzugehen. Doch dann nimmt der Roman schon mit dem zweiten Kapitel eine ungeheure Wendung, und leider nicht zum Guten. Es folgt ein ziemlich heilloses Durcheinander von planloser Ermittlungsarbeit, sich merkwürdig verhaltende Protagonisten (tragende wie Nebenrollen), eher fruchtlose Versuche, durch Szenen mit dem Täter ein wenig Spannung hinein zu bringen, von der Handlung losgelöste Nebenschauplätze und ein extrem abruptes, zufälliges und nicht zufrieden stellendes Ende.

Wie auch bei WeserTod, die Idee zur Story ist wirklich gut. Allerdings arbeitet Andreas Schmidt sehr handwerklich und lässt sprachliche Rafinesse vermissen. Deshalb erscheint mir der Roman eher wie ein unfertiges Gerüst als eine ausformulierte Geschichte. Schade.

  • TodesDuft beim Niemeyer Verlag
Categories: Literature, Review | Tags: crime, deutsch

Sebastian Fitzek – Der Augensammler

Posted on April 6, 2012 by schulz
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Der AugensammlerIn letzter Zeit häufen sich die deutschsprachigen Bücher, die ich so lese. Aber auch dieses Mal hat es sich wieder gelohnt. Denn Der Augensammler ist ein genialer Psychothriller, der einen schnell in seinen Bann zieht. Eigentlich bin ich ja kein Fan von Ich-Erzählern, wie es dieses Buch teilweise ist, aber Sebastian Fitzek schreibt auch die Ich-Anteile so gut, dass es mir kaum aufgefallen ist. Der gesamte Roman ist in einem lockeren und natürlichen Schreibstil gehalten, sehr angenehm zu lesen. Und auch das in der Buchrecherche erworbene Wissen ist flüssig in der Erzählung eingebaut, was ich doch bei vielen deutschsprachigen Romanen vermisse.

Schon die Einleitung deutet darauf hin, dass in dieser Geschichte einiges anders ist. Wie auch die Handlung, so ticken auch die Seiten und Kapitel wie ein Countdown herunter. Das der Anfang nicht immer auch der Anfang, und das Ende nicht unbedingt das Ende der Story sein müssen, wird einem allerdings erst zum Schluss des Romans klar. Geschickt verwebt Fitzek Wahrnehmung und Wirklichkeit der Hauptprotagonisten Alexander Zorbach und Alina Gregoriev auf ihrer Jagd nach dem Versteck des entführten Kindes. Gestresst durch diese Gegensätze und dem unwahrscheinlich Übersinnlichen erkennt Zorbach die Wahrheit über Alina erst, als der Roman schon am Ende angekommen ist. Und auch als Leser steht, liegt, sitzt man vor dem Schluss der Geschichte und sieht sich am Anfang angekommen. Und plötzlich ist alles so klar und die Zufälle und Ungereimtheiten der Suche lösen sich in Logik auf.

Der Augensammler war mir ein großes Lesevergnügen, wie schon so einige Romane von Sebastian Fitzek. Eine Jagd, vorgeblich zur Rettung eines Jungen, der ich teils atemlos beigewohnt habe.

  • Der Augensammler auf der Krimi-Couch
Categories: Literature, Review | Tags: deutsch, mystery, psycho, thriller

Andreas Schmidt – Wesertod

Posted on March 18, 2012 by schulz
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Andreas Schmidt - WesertodMan soll ja jeder Sache etwas Gutes abgewinnen. Wenn man den ganzen Tag kränklich im Bett verbringt, zum Beispiel. Nun, es hat wirklich etwas Gutes: es gab mir Zeit zum Lesen.

Mit Wesertod lag diesesmal ein deutschsprachiger Kriminalroman auf meinem Tablett. Ein Weserbergland-Krimi von Andreas Schmidt. Das Thema des Krimis ist erstaunlich aktuell, bezieht es sich stark auf die durch die Flutkatastrophe in Japan in den Fokus geschobene Atomkraftproblematik. Somit also auch die in Deutschland gestiegene Angst vor eine Katastrophe durch ein AKW-Unglück bzw. -Terrorismus. So wird zumindest der politische Handlungsrahmen gesetzt. Inhaltlich ist der Roman jedoch eher einfacher gestrickt. Ein Kommissar auf Urlaubsreise zur (ein wenig mehr als) befreundeten Kommissarin in Hameln, die gemeinsam in die Ermittlungen zu einem 10 Jahre alten Todesfall einsteigen. Zu dem sich ein dann Mord gesellt. Und eine Erpressung terroristischer Natur.

Der Autor hat hier eigentlich alles fachlich richtig gemacht, was die Erzählung angeht. Hier und da ein wenig künstlich die Spannung aufgebaut, sowohl in Bezug auf die Ermittlungen, als auch zwischenmenschlicher Art. Leider ist fachlich auch der richtige Begriff für die Schreibe. Wie aus dem Lehrbuch beginnen viele Szenen mit der Beschreibung der Umgebung, sei es die Landschaft mit vielen Details oder eine Wohnung mit zahlreichen Einzelheiten. Wie ich schon öfters in deutschsprachigen Romanen festgestellt habe, wird der Leser aufdringlich mit recherchierten Fakten wie z. B. Ortsangaben und technischen Eigenschaften versorgt, die für mich zumindest den Lesefluss beeinträchtigen.

Mein Fazit: von der Idee und Handlung her gut, vom Schreibstil eher nicht mein Ding, ein wenig zu trocken und geradlinig.

  • Wesertod bei CW Niemeier Buchverlage
Categories: Literature, Review | Tags: crime, deutsch

Karsten Kruschel – Galdäa, der ungeschlagene Krieg

Posted on March 13, 2012 by schulz
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Endlich habe ich mal wieder ein wenig Zeit zum Lesen gefunden. Über Karstens Vilm-Bücher hatte ich ja schon gebloggt, heute ist sein 2011 erschienenes Buch Galdäa, der ungeschlagene Krieg an der Reihe. Das Buch lag schon eine echt lange Weile auf meinem Lesetisch, aber ich bin einfach nicht dazu gekommen zu lesen. Kürzlich wurde es gar zum Phantastik-Couch Buch des Jahres gekürt, und zurecht.

Auch, wenn die Grundlage des Buchs zwei Kurzgeschichten waren, es liest sich wie ein richtiges Buch. Und einigermaßen fett, mit über 400 Seiten. Es streckt sich über mehrere Handlungsebenen, die jeweils die natürlich miteinander verwobenen Geschichten der einzelnen Protagonisten erzählen. Zum Einen die geheimnisvolle Ja’ana K’jonasoidt Hakon T’Arastoydt, die aus einem Institut ausbricht und einen Weg in die Freiheit sucht. Dann ist da der Student Michael Sanderstorm, der eine Studienabschlussarbeit über den galdäischen Krieg schreiben will (oder muss) und dabei unglaubliches entdeckt. Und schließlich dem erfolgreichen Musiker Markus Hataka, von Jana Hakon (einer Alias-Person von Ja’ana K’jonasoidt Hakon T’Arastoydt) besessen und beseelt, taumelt er in die merkwürdige Geschichte um die Wahrheit über Galdäa und den Krieg hinein.

Als Leser wird man hier in eine wunderbare und wundersame zukünftige Welt getragen. Nicht episch erzählt, sondern spannend und amüsant breitet sich hier ein Universum an Lebewesen unterschiedlichster Coleur aus. Ausführlich, nicht ausufernd, werden einem die handelnden Personen näher gebracht. Und kaum glaub man, eines der Wesen verstanden zu haben, kommt eine neue Facette hinzu. Es macht einfach Spaß, die Handlung mitzuerleben und Jana, Michael, Markus, Kaddok, Bonnie Wayss, und Co. dabei zu begleiten, wie die Hintergründe zu den Galdani aufgedeckt werden und deren ungeschlagener Krieg ein mächtiges Ende findet.

  • Galdäa, der ungeschlagene Krieg auf der Phantastik-Couch
Categories: Literature, Review | Tags: deutsch, science fiction

Working on new music

Posted on February 28, 2012 by schulz
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It’s been quite a while, since muse got hold on me. Since a week or so I am working on new music.

The one actually got triggered by an electronic music contest I have been invited to (as have many, many others somehow related to a worshipper organization). It’s themed on animals, single ones, groups or a complete zoo. A jury will select about 10 or so tracks of the submissions to be released on a CD. Well, not sure, if my track will be selected, but I am having fun doing the song and it will surely somehow find its way to be available online.

The second is a track fragment that lay dormant for about two years now. I had used it as an alternative intro in a few syndae podcast episodes. Now it is to be worked out to result in a full track of decent length. It’s more on the beaty side of music I do and thus should make a good track to be played on radio as well.

Categories: Music

Sherlock – A Scandal in Belgravia

Posted on January 2, 2012 by schulz
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Sherlock - E1S2Since more than a year now I was waiting for the successor of the first three episode long season of Sherlock. Always having been a fan of the stories by Sir Arthur Conan Doyle, this new version of the detective and his fellow Dr. Watson brings this great brain to modern ages. Well, I am aware of the new movies on the old Sherlock Holmes, and they are surely nicely done films. But this british series Sherlock with Cumberbatch and Freeman does much more to me.

So on January 1st, the first episode of three of the second season, A Scandal in Belgravia (obviously a reference on the first story about Holmes) ran on BBC, and it’s simply delicious to watch. It really starts fast off with where the last episode ended (with a rather startling solution to Moriarty and Holmes departing from the pool scene) and goes into rapid fragments on cases too boring for the master mind. Including some more plays on old (original) Holmes’ cases like The Geek Interpreter and The speckled Blonde, one can partially read about on Watson’s blog (which is quite a read in itself).

After that little foreplay, they are forced into a case involving some woman named Irene Adler (yes, they took her name into it as well) who somehow seemed to make Holmes fail on drawing conclusions in the first. Of course, acompanied by some tiny bits of action, everything turned back to his brillant brain and the case gets (kind of) solved. Slowing down a bit, the audiance is put back to a quite relaxed mind, when suddenly the story picks up speed again and comes to its final conclusion. Of course, spread all over the show are Cumberbatch’s well played rapid deduction scenes, may they be on solving a case of someone dying in the midth of nowhere or coming out as playing badly on a female co-worker of his.

I loved this episode with all its twists and references to Conan Doyles’ originals, even the episode is quite a modern re-designed story of A Scandal in Bohemia in it’s beginning, it turned out to be more than that, up the the final where Mycroft and Watson are trying to deceive Sherlock about Irene Adler’s death.

All thumbs up, even my big toes. Oh, can’t wait for the next episode and also for MorganFreeman playing The Hobbit.

Categories: Review, TV | Tags: crime, thriller

Andreas Eschbach – Die Haarteppichknüpfer

Posted on December 27, 2011 by schulz
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Eschbach ist sicherlich einer der bekannteren Namen in der deutschen Science-Fiction Szene, spätestens seit der Verfilmung von Das Jesus Video. Als mich wieder die Lust auf einen Science-Fiction überkam, war es zufälligerweise Die Haarteppichknüpfer auf das meine Wahl fiel.

Wenn die Story beginnt, wähnt man sich ahnungslos in einer historischen Erzählung. Die Haupttätigkeit vieler Bewohner in der beschriebenen Region scheint sich um das Knüpfen von Teppichen aus den Haaren der Töchter zu bestehen. Ziemlich ungewöhnlich vielleicht, aber mit all den Riten ein mögliches (fiktionales) mittelalterliches Szenario. Erst durch ein Einzelschicksal bricht man aus der Handlungsebene aus, lernt den Zusammenhang mit den kosmischen Gegebenheiten kennen. Und nicht nur entpuppt sich dieses Teppichknüpfen ein eigenartiges, sondern als Phänomen intergalaktischer Politik. Eine ziemlich unglaubliche Entwicklung des Themas, die ich mit großem Vergnügen zu mir nahm.

Aus meiner Sicht absolut empfehlenswert für Science-Fiction Liebhaber.

  • Die Haarteppichknüpfer auf der Phantastik-Couch.

 

Categories: Literature, Review | Tags: deutsch, science fiction

Jussi Adler-Olsen – Erlösung

Posted on December 26, 2011 by schulz
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Jussi Adler-Olsen - ErlösungIch hatte Mørcks ersten Fall von Jussi Adler-Olsen bereits im Kurzreview, nun also der dritte Roman des Sonderdezernats Q namens Erlösung. Warum gleich der dritte? Nun, der zweite Roman, Schändung, bot für mich nicht einmal im Ansatz gute Unterhaltung. Eine platte und haarsträubende Erzählung, die sich an Gewalttaten ergötzte und in der Mørck und sein Team eher Alibi-Funktion hatte, um das alles in Szene zu setzen. Extrem vorhersehbar zudem.

Nun also der dritte Roman der Serie. Ein wenig erleichtert war ich schon, denn hier wurde wieder mehr ermittelt und weniger präsentiert. Eine Geschichte mit sowohl witzigen als auch spannenden Momenten, leider aber durch einige Längen unterbrochen. Mir gefiel die Erzählweise in zwei Haupthandlungssträngen recht gut, zum Einen aus der Sicht eines gewissenlosen sowie intelligenten Mörders und Erpressers. Und zum Anderen die diesmal doch eher lösungsorientierten Ermittlungen des Teams um Mørck. Andere Fäden jedoch, wie die leicht durchschaubare und somit unglaubwürdige Handlung um die Geschwister Rose und Yrsa, wirkten wie der Versuch, dem Roman eine gewisse Komik aufzuzwingen.

Für mich ist Erlösung ein Roman, dem man guten Gewissens ein paar Stunden seiner Zeit gönnen kann. Leider blieb er jedoch einiges hinter meinen Erwartungen … oder besser Hoffnungen, nach einem guten Einstieg mit Erbarmen und einer schwachen Folge mit Schändung … zurück.

  • Erlösung auf der Krimi-Couch
Categories: Literature, Review | Tags: deutsch, thriller

Stephen Hawking – The Grand Design

Posted on December 20, 2011 by schulz
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Stephen Hawking - The Grand DesignWell, I am not big in physics or astronomy, but from time to time I like to have a read in popular science books. So I did with Stephen Hawking’s The Grand Design. I already liked it’s predecessor A Brief History of Time, and the new book picks up the points made and takes them further into current research. From the writing I assume that the co-author Leonard Mlodinow, also well known as writer for several television fiction series, had quite some hands into it, as it reads very humorous and story-like in parts. Of course, I only understood at most half of what they explained in detail, but one does not have to have a degree in physics to get the picture. I really enjoyed the examples that made the theories graspable, although it seemed a little easy as conclusion to say that there is not one but a multiverse of theories who together make the universal one. I’d rather say it’s still too early in the age of mankind to conclude about all this. Well, an amazing read to me and quite a recommendation to anyone having a little interest in scientific theories.

  • The Grand Design on Wikipedia
Categories: Literature, Review | Tags: astronomy, physics, popular science
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